Aktuelles/Spielberichte Saison 2014/15

06.03.2015

 

Raisting gewinnt auswärts in Unterbrunn

 

Die Raistinger Volleyballer haben das Nachholspiel in Unterbrunn mit 3:1 gewonnen. Überhaupt zum ersten Mal spielten sie gegen die Mannschaft aus Unter-/Oberbrunn. Nach dem Spiel war klar, weshalb die Unterbrunner alle ihre Punkte dieses Jahr in heimischer Halle gewonnen haben. Mit der niedrigen Halle haben die Gegner erst mal ihre Probleme. Auch den Raistingern ging es nicht anders. Der Anfang des 1. Satzes wurde dazu mehr oder weniger verschlafen, einige Annahmen gingen gleich mal an die Decke, so dass beim Rückstand von 6:12 Auszeit genommen werden musste. Die kurzfristige Aufholjagd auf 12:14 schürte nochmal die Hoffnung Raistinger. Weil aber den ganzen ersten Satz auch der Einsatzwille und die Bereitschaft der Raistinger noch weiter unter dem sonst üblichen Spielniveau war, ließen sie mit einigen leichtfertigen Fehlern die Unterbrunner wieder auf 20:14 davonziehen. So war der erste Satz mit 25:21 dann weg.

Im zweiten Satz setzten sich die Raistinger dann etwas mehr ein, mit einer geänderten Aufstellung kam auch etwas mehr Sicherheit in die Annahme. Ausschlaggebend für den Satzgewinn waren dann zwei erfolgreiche Aufschlagserien. Mit schnell geschlagenen Flatteraufschlägen kamen die Unterbrunner überhaupt nicht zurecht und Raisting konnte sich mit bis zu zehn Punkten absetzen. Mit 25:18 wurde der Satz letztendlich gewonnen. Satz drei war ein Spiegelbild des zweiten. Wieder gelangen den Raistingern viele direkte Punkte mit schnellen und langen Aufschlägen. Dazu kamen dann noch einige schöne Angriffspunkte von Thomas. Er war an dem Abend der einzige mit Normalform im Angriff. 25:12 war dann ein deutliches Ausrufezeichen.

Satz 4 war dann allerdings wieder von Anfang an eng und hart umkämpft. Den Raistingern gelangen in dem Satz keine freien Punkte aus dem Aufschlag, der eigene Angriff war (Thomas ausgenommen) nicht zwingend. Zudem taten sich die Raistinger in der Feldverteidigung gedanklich zu langsam. Die Unterbrunner haben viele Bälle leicht geschlagen, entweder über den Block hinweg oder kurz am Block vorbei. Die meisten Bälle wären zu holen gewesen, wenn statt auf den geschlagenen Ball zu warten, einfach reaktiv dem Ball nachgelaufen worden wäre. Mit einem knappen 25:23 gelang es aber dennoch den Sack zuzumachen und die drei Punkte zu holen. Die Erleichterung war groß…

Es stellt sich überhaupt die Frage, weshalb sich die Raistinger mit der Rolle des Tabellenführers so schwer tun. Seit dem klaren Hinspielsieg gegen die mit stärkste Mannschaft, die Schongauer Netzroller, zeigt sich die ganze Mannschaft sehr nervös und unsicher… Zitat vom aktuellen Spiel vor Beginn des dritten Satzes: Ich bin voll aufgeregt…

In der Rückrunde, speziell in den ganzen 5-Satzspielen spielt das Team gehemmt und setzt sich vom ersten Ball an selbst unter großen Druck. Das war doch gar nicht als unbedingtes Saisonziel ausgerufen, dass unbedingt die B-Klassenmeisterschaft erreicht werden muss… Vorne mitspielen, ok – weil man einfach zu den besten zwei-drei Mannschaften aus der B-Liga gehört. Aber als Motto wird doch vor jedem Spielbeginn und in den Auszeiten ausgerufen… „Weils wurscht is…“

Raisting hat am Sonntag gleich wieder Unterbrunn als Gegner nun zuhause in der Schulturnhalle. Hier bietet sich die Chance einige Dinge besser zu machen und zu zeigen, dass aus dem Spiel gelernt wurde und mit Dynamik und vor allem Spaß gespielt wird. Spielbeginn gegen 19:30.

 

Quelle:CD

25.01.2015

 

Mit einem knappen und glücklichen 3:2 Sieg gegen die nur auf Platz 6 platzierten Starnberger bleiben die Raistinger in 2015 weiter ohne Niederlage, lassen aber mit einer durchwachsenen Leistung jedoch einen Punkt liegen.

 

Im Heimspiel am 25.01. war in der Raistinger Halle der VC Starnberger See zu Gast. Im Hinspiel konnten sich die Raistinger vermeintlich klar mit 3:0 durchsetzen. In den Sätzen 1 und 2 war es jedoch bereits damals eine Begegnung auf Augenhöhe und beide Sätze wurden nur äußerst knapp entschieden… Das sollte den Raistinger noch gut im Gedächtnis geblieben sein. Anscheinend hatten sie das aber vergessen…

Den Raistinger Tiefschlaf zu Beginn des Spiel nutzten die Gäste mit geschickten, kurz platzierten Aufschlägen aus und gingen gleich 5:0 in Führung. Dann endlich berappelten sich die Spieler um Kapitän Norbert Schmid und fingen an Volleyball zu spielen. Doch bereits bei den ersten eigenen Angriffen zeigte sich die Stärke der Starnberger an diesem Abend  - eine wahnsinnig gute Verteidigung. Thomas schlug einen brachialen Schmetterschlag von der Außenposition wunderschön am Block vorbei und schoss dabei einen Gegner ab, doch der Abpraller von dessen Schulter flog über die aufgerückten Raistinger hinweg ins Feld… Und so ging es das ganze Spiel, jeder Punkt musste zwei bis dreimal gemacht werden, bis der Ballwechsel beendet war… Trotzdem kamen die Raistinger immer besser in Fahrt mit guten Aufschlägen, Angriffen und Blockarbeit. So gewannen sie Satz eins mit 25:19.

Auch in Satz zwei machte die Heimmannschaft zur Freude der Fans da weiter, wo sie aufgehört hatten und arbeiteten sich eine vier-fünf Punkte Führung heraus.. Mitte des zweiten Satzes ließ der Druck ihrer Angriffsaktionen immer mehr nach und die Starnberger konnten aus ihrer exzellenten Verteidigung immer mehr eigene gute Angriffe aufbauen und im Raistinger Feld unterbringen. So schmolz der Vorsprung der Raistinger dahin und auf einmal lagen sie zurück. Ein kurzes Missverständnis über den Punktestand nach einer Auszeit und der Satz war mit 24:26 verloren.

In Satz drei ging es wieder etwas zwingender und dynamischer zur Sache und so schien es wieder zu laufen bei den Raistingern. Doch plötzlich schien der Block der Starnberger die Angriffe der Raistinger magnetisch anzuziehen. Eine Serie von 8-10 Angriffen aus jeder Position landete in den Händen der Gegner. Damit war der gute Lauf wieder vollends dahin und der Satz ging mit 17:25 wieder an Starnberg.

Zum vierten Satz kamen dann mit Diana für Anika im Zuspiel und Steavie für Christian im Angriff neue Kräfte aufs Feld. Dadurch wechselte Tom auf die Position drei und das war der entscheidende Faktor in diesem Satz. Ihm gelang nun fast alles. Allein die knapp 10 Blockpunkte bedeuteten die Entscheidung in dem Satz mit 25:19.

Wie eine Woche zuvor gegen Wielenbach musste der 5. Satz bis 15 Punkte die Entscheidung bringen. Ganz schnell konnten die Raistinger eine vorentscheidende Führung herausarbeiten. Selbst nochmal mit ganzer Konzentration und sicherem Spiel profitierten sie von einigen leichten Fehlern der Gegner (verlegte Bälle, Aufschlagfehler). Beim 8:2 wurden die Seiten gewechselt und jetzt brachten auch Wolfgang und Norbert nochmals einige Angriffe zu direkten Punkten. 15:11 lautete das Endergebnis dieses Satzes und somit wurde die Tabellenführung von den Schongauer Netzrollern (die bis dato ein Spiel mehr absolviert hatten) zurückgeholt.

Der dünne Vorsprung von einem Punkt bedeutet jedoch, dass es am Montag, den 02. Februar zum wahrscheinlich vorentscheidenden Showdown um die Meisterschaft der B-Klasse 1 kommt. Hier der Aufruf an alle Raistinger Fans, die Mannschaft zu unterstützen…

 

Quelle:CD

18.01.2015

Raisting nimmt Revanche im Derby gegen Wielenbach.

 

Den Raistinger Volleyballern ist gestern im Derby gegen Wielenbach ein wichtiger Sieg gelungen. Mit Norbert und Wolfgang fehlten die beiden Führungsspieler des Teams, die sonst für Coaching und Taktikvorgabe verantwortlich sind. Steavie als Erfahrenster übernahm dann gestern diesen Part und er stellte das Team perfekt auf das schwere Derby gegen die Villabachos (wie die sich selbst auch bezeichnen) ein. Im Hinspiel kassierten die Raistinger ihre bisher einzige Niederlage der Saison und auch die letzten Jahre taten sich die Raistinger dort immer schwer. Wenn man sich die durchwachsenen Ergebnisse der Wielenbacher ansieht, scheint Wielenbach eine Mannschaft mit zwei Gesichtern zu sein. Wahrscheinlich sind sie besonders im Nachbarschaftsderby immer mehr als 100% motiviert und auch gestern zeigten sie wieder ihre starke Seite.

 

Das Team in der Besetzung Diana, Anika und Teresa im Zuspiel sowie Tom und Christian auf der Mitte sowie Frank und Steavie von Außen war sich aber der potenziellen Stärke des Gegners bewusst und startete bestens motiviert und hellwach in den ersten Satz. Zu Beginn spielten die Raistinger auch furios auf. Gute Annahme und präzises Zuspiel konnten die Angreifer mit schönen, direkten Punkten veredeln. Auch bei eigenem Aufschlag war von Anfang an sowohl Block (!!!) – und das ohne Wolfgang – als auch Feldabwehr mit einigen sensationellen Aktionen präsent, so dass sich Raisting einen Vorsprung rausspielen konnte. Tom glänzte hierbei mit schnellen, gerade durchgezogenen Aufschlägen, die einige leichte Punkte ermöglichten. Allerdings machte den Raistingern die Wielenbacher Halle einige Probleme, die mit einigen sehr tief hängenden Bauteilen (Trennwand, Ringe, Gestänge) ausgestattet ist. Nachdem bei Annahme und auch sogar beim oberen Zuspiel der Balle einige Male diese Bauteile berührte verlor das Team einiges von Ihrer Sicherheit und Souveränität, mit der es bis dato gespielt hatte. Das wusste der Gegner und vor allem die beiden Hauptangreifer auszunutzen. So schmolz zum Satzende der Vorsprung der Raistinger immer mehr zusammen, der Durchgang konnte aber noch gerade zum 25:23 mit einem gelungenen Angriff von der Mitte geholt werden.

Der zweite Satz begann denkbar unglücklich. Theresa war am Verzweifeln, als sie zu Beginn beim hohen Zuspiel auf die Position Vier den Ball gleich mehrere Mal hintereinander an die unter der  Decke gespannten Seile spielte. Auch den anderen Spielern gerieten einige Bälle so zu Fehlern. Davon profitierend konnten die Wielenbacher deutlich davonziehen. Deren knapp 2 m große Mittelangreifer stand auch immer besser im Block, da die Raistinger aufgrund der dann wackligen Annahme und Zuspielprobleme auch im Angriff nicht mehr so zwingend sondern eher zögerlich agierten. Langsam geschlagene Bälle konnte der Wielenbacher Spieler ohne Springen zu müssen wegblocken. Erst ab Mitte des Satzes konnten sich die Raistinger wieder etwas fangen. Ein perfekter Angriff von der Vier, den Theresa an Christian per Zuspielschuss extrem flach und schnelle stellte, so dass Christian den Ball blockfrei knapp hinter die drei Meter Linie hämmern konnte, war nochmal ein Ausrufezeichen, aber schlussendlich ging der Satz mit 25:20 doch verloren.

Den dritten Satz kannten die Raistinger wieder von Anfang an mitbestimmen und gingen auch wieder in Führung. Auf der Seite des Spielfelds ohne die störenden Seile fühlten sich die Zuspielerinnen wieder viel sicherer beim Zuspiel auf die Außenposition. Wie vorm Spiel bereits abgesprochen, wechselte zum dritten Satz Anika auf die Position von Diana. Frank und Steavie konnten von Außen einige Male auch gegen einen Doppelblock des Gegners zu punkten und bei eigenem Aufschlag Blockpunkte auf Angriffe der Gegner zu machen. Trotzdem konnten sich die Raistinger nicht entscheidend absetzen und beim 22:21 war wieder alles offen. Durch zwei sehr leichte Fehler der Wielenbacher mit verlegten Bällen kamen die Raistinger ganz einfach zu Satzbällen. Theresa beendete mit einem Aufschlagass den Durchgang zum 25:23.

Der vierte Satz lief bis etwa Mitte des Satzes wieder ausgeglichen mit guten Aktionen in Angriff und Verteidigung von beiden Seiten. Während das Spiel bis dahin sportlich gut und absolut fair verlief, kamen ab Mitte des vierten Satzes auf einmal Hektik und Diskussionen ins Spiel. Von Seiten Wielenbachs wurde „Sichtblock“ reklamiert. Danach wurde noch des öfteren bei der Schiedsrichterin hinsichtlich möglicher Aufstellungsfehler der Raistinger Rücksprache gehalten… Die Methode führte zum vermutlich gewünschten Erfolg. Die Raistinger wurden damit aus dem Spiel gebracht, weil sie sich über die laufenden Reklamationen ärgerten. Steavie versuchte noch beruhigend auf die Mannschaft einzuwirken, aber der Satz ging dann doch knapp mit 25:22 an die Wielenbacher.

Der fünfte Satz musste also die Entscheidung bringen. Hier lief nach einen guten Start der beim Stand von 5:3 auf einmal bei den Raistingern gar nichts mehr zusammen. Das dürfte aber etwas an Erschöpfung nach zwei Stunden intensivem Spiel gelegen haben. So wurden beim Stand von 8:5 für die Wielenbacher die Seiten gewechselt. Damit waren sie aber wieder auf der Seite, auf der die beiden Sätze gewonnen wurden und jetzt lief es auf einmal wieder. Hier ist vor allem die Energieleistung von Tom hervorzuheben, der Spieler des fünften Satzes. Er konnte zuerst in der Verteidigung zahlreiche Bälle der Wielenbacher entschärfen. Danach zeigte er aber mit zwei Angriffsgeschossen mitten durch den gegnerischen Doppelblock den weiteren Weg auf. Dass hierbei sein Jubelschrei im Angriff von den Gegnern wieder als Unsportlichkeit reklamiert wurde, passte ins Bild. Mit einem Aufschlagfehler zu 15:13 schenkten die Wielenbachern den Raistingern den Sieg. Vielen Dank.

 

Die „englischen“ Wochen gehen weiter und nächsten Sonntag (25.01. 19:00 Uhr in der Raistinger Schulturnhalle) steht gegen den VC Starnberger See das nächste Heimspiel auf dem Programm.

 

Quelle: CD

11.01.2015

Raistinger Volleyballer starten erfolgreich ins neue Jahr.

Beim Heimspiel am 11.01. waren die Rollen im Vorfeld klar verteilt. Raisting als Erster gegen das Tabellenschlusslicht Herrsching 2. Im Gegensatz zu den meisten anderen Begegnungen standen Coach Norbert Schmid alle etatmäßigen Spieler und Spielerinnen zur Verfügung. So konnte sich der an der Schulter angeschlagene Mittelangreifer Wolfgang diesmal schonen und gab vom Spielfeldrand taktische Hinweise. Beginnend mit den Zuspielern Diana und Theresa, Mittelangreifern Christian und Thomas sowie Nobert und Steavie von außen, gaben sie sich vor den heimischen Fans von Anfang an keine Blöße. Druckvolle Aufschläge sorgten für große Probleme bei Annahme und Spielaufbau bei den Herrschingern, so dass keine zwingenden Angriffe zustande kamen. So konnte die der Raistinger Block direkt den Punkt machen oder aus der Feldabwehr konnten eigene Punktangriffe aufgebaut werden. So konnte Thomas von Mitte öfters krachende Schmetterschläge im gegnerischen Feld versenken. 25:12 lautete dann das Endergebnis des ersten Satzes.

Im zweiten Satz wurde dann Frank für Steavie auf der Position 4 eingesetzt und Theresa wechselte im Zuspiel mit Anika. Auch dieser Satz nahm den gleichen Verlauf und Raisting lag ganz schnell mit acht Punkten in Führung und baute diese immer weiter aus. Mit 25:9 ging der Abschnitt dann noch deutlicher an die Heimmannschaft. Im dritten Satz wechselten die Raistinger nochmal durch. Steavie kam für Thomas auf die Position 3 und Theresa wechselte wieder mit Anika. Ein paar Prozent weniger Konzentration und schon konnte Herrsching die ersten Punkte ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 4:4 schalteten die Raistinger wieder einen Gang hoch und ließen den Herrschingern wieder keine Chance. Den Satz- und Matchball verwandelte Steavie mit einem platzierten Angriff von der Mitte.

Jetzt geht’s für die Raistinger im Wochenrhythmus weiter. Nächsten Sonntag steht das Derby gegen Wielenbach auf dem Plan. Hier wollen die Raistinger Revanche für die knappe Niederlage in der Hinrunde nehmen und hoffen hierbei auch auf Unterstützung durch eigene Fans…  18.01.2015 19:30 Uhr in Wielenbach.

Eine Woche später am 25.01. um 19:00 Uhr ist schon das nächste Heimspiel gegen den VC Starnberger See.  

 

Quelle: CD

14.12.2014

Raisting zurück an der Tabellenspitze.

 

Die Volleyballer vom SV Raisting gewannen ihr letztes Spiel dieses Jahres gegen die Wuide SOGn aus Schongau knapp mit 3:2. Die Schongauer, in der Zwischenzeit mit einem Spiel mehr auf Platz 1 vorgerückt, präsentierten sich in der Raistinger Schulturnhalle personell sowie spielerisch deutlich verstärkt. Die Heimmannschaft war davon wohl auch etwas überrascht, zeigte selbst aber nur eine bestenfalls mittelmäßige Leistung in allen Spielelementen Annahme/Zuspiel/Angriff… So war der erste Satz auch schnell mit 20:25 verloren. Kapitän Norbert Schmid berichtete hinterher, mit dem Eindruck des ersten Satzes war er sich sicher, dass es an diesem Abend wohl nichts mit einem Sieg werden würde.

Um irgendwie zu reagieren, wechselten die Raistinger auf der Zuspielposition Anika für Diana ein. Auf den Angriffspositionen war kein Wechsel möglich, da nur vier Herren (Norbert, Tom, Wolfgang und Steavie) zur Verfügung standen. Frank und Christian waren beide krankheitsbedingt ausgefallen.

Irgendwie schien dieser Wechsel doch einen allgemeinen Hallo-Wach Effekt auf die Mannschaft gehabt zu haben. Aufbauend auf einer deutlich besseren Annahme konnten die Stellerinen Theresa und Anika endlich auch die Mitte-Angreifer Tom und Wolfgang einsetzen. Damit konnten die Schongauer auch nicht mehr so viele Blockaktionen setzen. Der zweite Satz gib dann relativ deutlich mit 25:18 an die Heimmannschaft.

Im dritten Satz leisteten sich die Raistinger aber schon wieder einen Durchhänger und lagen von Anfang an mit 3-5 Punkten zurück. Erst ab Mitte des Satzes gelang es vor allem durch einige erfolgreiche Blocks von Wolfgang aufzuholen und gleichzuziehen. Ein-zwei unerzwungene Fehler der Schongauer und plötzlich hatten die Raistinger den dritten Satz mit 25:22 gewonnen. Im vierten Satz zeigten dann nochmal die Gegner ihre Stärken dieses Abends, druckvolle Aufschläge mit viel Risiko und viele Angriffe über ihren fast zwei Meter großen Hauptangreifer. Aus diesem Druck konnten sich die Raistinger auch mit Einsatz in der Verteidigung (Theresa zeigte einige Superaktionen) nicht befreien und verlor den Durchgang mit 19:25.

Damit ging es in den Tiebreak des fünften Satzes. Jetzt zeigte sich, dass Schongau ihr Pulver verschossen hatte. Mit vielen verschlagenen Angriffbällen machten sie es der Heimmannschaft einfach. Mit 14:8 hatten sie gleich 6 Matchbälle. Etwas Spannung kam nochmal auf, weil auch die Raistinger noch zwei klare Angriffsaktionen verschlugen. Allerdings machte dann der Hauptangreifer der Schongauer den entscheidenden Fehler zum 15:12 für den knappen und glüclichen Sieg der Raistinger gegen einen gleichwertigen Gegner.

Von Seiten der Raistinger geht ein großer Dank an die absolut faire und freundliche Mannschaft der Wuiden SOGn. Von den Spielern und Ersatzspielern wurden alle Fehler und Ballberührungen aktiv angezeigt und damit das Entscheiden dem Schiedsrichter leicht gemacht.

 

Quelle: CD

09.11.2014

Raisting an der Tabellenspitze!

 

Die Raistinger Volleyballer gewannen gestern Abend das Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Netzroller Schongau. Mit einer fulminanten Leistung schossen sie die - personell in mehr als Bestbesetzung angetretenen - Schongauer mit 3:0 förmlich aus der Raistinger Schulturnhalle. Nach einer kurzen Anlaufphase im ersten Satz drehten die Satellites (Norbert, Diana, Wolfgang, Thomas, Anika, Christian, Steavie und Theresa) mächtig auf. Druckvolle Aufschläge, gutes Blockspiel sowie stabile Feldverteidigung zwangen die Schongauer zu vielen Angriffsfehlern. Allerdings konnte die Führung nicht bis zum Satzende verteidigt werden. Nach zwei vergebenen eigenen Satzbällen hatten plötzlich die Gäste aus Schongau beim Stand von 26:25 Satzball. Mit einem Fehlaufschlag mit zu viel Risiko – wie öfter im ersten Satz – brachten sie die Raistinger wieder in Spiel und jetzt ließen diese nichts mehr anbrennen. Mit 28:26 wurde der erste und an diesem Abend fast vorentscheidende Satz gewonnen.

Im zweiten Satz brachten die Raistinger die eigenen Fans zum Jubeln und die Gegner zur Verzweiflung. Bei einer Aufschlagserie von Diana wurde alles verteidigt, was von der anderen Netzseite angeflogen kam. Schmetterschläge, Lobs, alles wurde ausgegraben und die eigenen Angriffe durchgebracht. Mit einer zwischenzeitlichen 10 Punkte Führung war der Satz entschieden. Da änderte auch eine kleine Sprungaufschlagserie, die den Raistingern einige Probleme bei der Annahme machte, nichts mehr. Die Schongauer kamen damit noch mal etwas heran, aber schließlich machte Raisting mit 25:20 auch den zweiten Satz zu. Der dritte Satz war ein Spiegelbild des zweiten, nur mit einer Ausnahme; die Schongauer konnten gar nicht mehr verkürzen…

Mit einem Wechsel auf der Position 4 kam Steavie für Thomas aufs Feld und es ging wie aus einem Guss weiter. Jetzt stand auch die Annahme bei den Risikoaufschlägen der Gegner. So konnte Punkt um Punkt die Führung ausgebaut werden. Nach einem souveränen 25:15 stand auch der glatte 3:0 Sieg fest und die Mannschaft konnte sich von den Fans feiern lassen.

 

Zusammengefasst zeigte Raisting genau zum richtigen Zeitpunkt die beste Saisonleistung. Null Aufschlagfehler, bis auf kurze Ausnahmen eine sichere Annahme, sehr präzise Zuspiele, konsequente Angriffe von sowohl von der Mitte wie auch Außen, einige Blockpunkte und eine fabelhafte Feldverteidigung. Gratulation!

 

Im nächsten Spiel am 26.11. geht’s zum nächsten Auswärtsspiel mit einer Premiere. Noch nie standen sich die Raistinger und der SV Unter-Oberbrunn gegenüber. Mal schauen, wo bei denen die Halle ist…

 

Quelle: CD

16.10.2014

Raisting gewinnt gegen den VC Starnberger See mit 3:0

 

Mit einem harterkämpften, aber verdienten glatten 3:0 Auswärtssieg kehrten die Volleyballer gestern Abend beim Starnberger Mäci ein. Die Vorzeichen vor dem ersten Ball standen gut. Der Parkplatz und die Halle der International School Buchhof wurden dieses Mal auf Anhieb ohne Probleme gefunden. Das war auch schon mal anders…

Im ersten Satz taten sich die Raistinger erst mal recht schwer. Einige Angriffe wurden ins Aus geschlagen und wenn der Ball mal gut getroffen war, wurde er von der sehr guten Feldverteidigung des VC entschärft. Nachdem die Raistinger auf dem Gebiet aber auch recht gut sind, entwickelten sich einige lange und intensive Ballwechsel. Erst zum Satzende gelang es, sich einen kleinen Vorsprung von 2-3 Punkten zu erarbeiten und damit auch den Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz lief es von Anfang an deutlich besser und nach einer kleinen Punktserie war Raisting mit 23:18 und 24:21 vor dem glatten Satzgewinn. Aber wie im letzten Spiel gegen Wielenbach ließ auf einmal die Konzentration nach und mit ein paar fahrlässigen leichten Fehlern sah man sich plötzlich einem Satzball der Starnberger gegenüber. In der Verlängerung des Satzes musste noch ein Satzball abgewehrt werden, bevor die Raistinger endlich mit dem 4. Satzball den zweiten Satz zu machen konnten. Das war dann auch der Knackpunkt des Spiels. Im dritten Satz lief auf Seiten der Starnberger nicht mehr viel zusammen und die Raistinger holten sich den Satz und damit das Spiel.

Jetzt haben die Volleyballer drei Wochen Zeit sich auf das Spitzenspiel gegen die Netzroller Schongau vorzubereiten. Im Heimspiel am Sonntag, den 09.11. hoffen die Raistinger auch auf zahlreiche und lautstarke Fanunterstützung.

 

Quelle:CD

05.10.2014

Raisting verliert Lokalderby gegen Wielenbach

 

Gestern Abend kassierten die Raistinger Volleyballer eine aus Sicht des Mannschaftskapitäns Norbert vollkommen unnötige 2:3 Niederlage gegen den SV Wielenbach. Nach gewonnenem ersten Satz mit gutem Spiel wurde Wielenbach in den Sätzen 2 und 3 selbst aufgebaut und stark gemacht. Im zweiten Satz wurde eine komfortable Führung von bis zu 8 Punkten gegen Ende des Satzes fahrlässig verspielt. Auch im dritten Satz lag Raisting immer mit 3-4 Punkten in Führung und wieder wurde der Sack nicht zugemacht und der Satz verschenkt. Im vierten Satz wurde Wielenbach dann vollkommen an die Wand gespielt und das Spiel hätte - wenn in den Sätzen davor nicht so fahrlässig mit den Chancen umgegangen worden wäre - damit schon vorbei sein können. Damit ging es in den 5. Satz. Die nur mit der Minimalzahl von 6 Spieler/innen spielenden Raistinger waren dann auch schon etwas platt und nach ausgeglichenem Anfang (es wurden bei 8:8 die Seiten gewechselt), schlichen sich noch ein paar Konzentrationsfehler mit ein. Da der 5. Satz nur bis 15 gespielt wird, bleibt dann auch weniger Gelegenheiten, einen Rückstand wieder aufzuholen und so wurde dieser Satz und damit das Spiel verloren. Aufgrund der Dreipunktregel im Volleyball bleibt damit bei einer 5-Satz-Niederlage (1:2 Punkte) trotzdem ein Punkt in Raisting.

 

Am 16.10. geht’s weiter zum nächsten Auswärtsspiel beim VC Starnberger See in Buchhof. Die Raistinger dürften gewarnt sein. Beim letzten Aufeinandertreffen in der gewöhnungsbedürftigen Halle (hinter einer Grundlinie ist 1m Platz hinter der anderen etwa 15m) gab es eine knappe 5 Satz Niederlage… Das wollen sie diesmal besser machen.

 

Quelle: CD

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